Unfallarzt

Wir behandeln Arbeitsunfälle, Schulunfälle und Kitaunfälle im Rahmen des berufsgenossenschaftlichen D-Arzt-Verfahrens.

Während der Sprechzeiten benötigen Sie als Unfallpatient keinen Termin!

Diagnose

Vor einer Behandlung muss zunächst eine genaue Diagnose erfolgen. Es gibt eine Reihe von Krankheiten in der Orthopädie, die über die Jahre entstehen. Daher sind regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen sinnvoll.

Rückenschmerzen

Stichwörter
HWS-Syndrom, Zervikalgie, Lumbalgie, LWS-Syndrom, Ischias, Hexenschuss, Bandscheibenvorfall, Verengung der Wirbelsäule, Wirbelkörperbruch

Schmerzen im Rückenbereich sind der häufigste Grund für eine Visite beim Orthopäden. Sie können spontan, nach Belastung/Überlastung oder nach einem Unfall auftreten. Betroffen können Patienten jeden Alters sein. Insgesamt sind Rückenschmerzen außerordentlich häufig.

Zum Glück sind die meisten Rückenschmerzen leicht und schnell zu behandeln. Insbesondere bei sogenannten „unspezifischen Rückenschmerzen“, die auf muskuläre Verspannungen und oder Fehlbelastungen der Wirbelsäule basieren, kann in den allermeisten Fällen schnell eine Linderung durch Physiotherapie und physikalische Anwendungen erreicht werden. Da die Muskulatur eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Rückenschmerzen spielt, sollte primär hier auch die Behandlung ansetzen. Muskuläre Dysbalancen und Schwächen können gezielt durch Änderung der Belastung im Alltag (z.B. Stehpult zum Arbeiten am PC, rückenschonendes Heben uvm.), durch Lockerung der muskulären Verspannungen und vor allem durch gezieltes Training der Rückenmuskulatur behoben werden. Unterstützend können natürliche homöopathische Präparate oder Schmerzmittel eingesetzt werden. Bei Bedarf erfolgen intramuskuläre Injektionen, Akupukturbehandlungen oder Magnetfeldbehandlungen.

Davon zu unterscheiden sind Rückenschmerzen, die durch krankhafte Veränderungen an der Wirbelsäule entstehen, diese machen etwa 20% der Rückenschmerzen aus. Beispiele für krankhafte Veränderungen an der Wirbelsäule sind: Bandscheibenvorfälle, Verengungen, Verschiebungen der Wirbelkörper, Verschleiß, Brüche, Knochenschwund u.v.m. Insbesondere bei diesen, sog. spezifischen Rückenschmerzen, ist eine zielgerichtete Diagnostik und Therapie notwendig. Diese kann in den allermeisten Fällen direkt in der Praxis erfolgen oder bei Notwendigkeit zur Operation in spezialisierten Zentren für Wirbelsäulenchirurgie.

Rückenschmerzen können auch eine entzündlich-rheumatische Ursache haben (Spondyloarthritis). Bei bestimmten Konstellationen sollte auch an diese Diagnose gedacht werden:

  • chronische Rückenschmerzen (> 3 Monate)
  • bei Pat. vor dem 45. Lebensjahr
  • HLA B27 positiv oder Sacroililitis in der Bildgebung
  • Beserung der Schmerzen bei Bewegung und keine Besserung in Ruhe
  • Nächtliche Schmerzen
  • Morgensteifugkeit im unteren Rücken 30 Minute oder länger

 

Bandscheibenvorfall

Die Wirbelsäule besteht aus 24 Wirbelkörpern, die über 23 Bandscheiben miteinander verbunden werden. Die Bandscheiben erlauben eine Bewegung zwischen den Wirbelkörpern und haben eine Funktion bei Abfederung von Druckbelastungen. Bei einem Bandscheibenvorfall kommt es zu Verlagerung von Bandscheibengewebe aus den Bandscheibenfach nach hinten in den Rückenmarkskanal und oder zu einer Verlegung eines Nervenlochs.

Einen Bandscheibenvorfall erleiden jährlich etwa 180.000 Menschen in Deutschland. Davon werden etwa 70.000 operiert. Es besteht unter Ärzten weitgehende Einigkeit darüber, dass die Zahl der Operationen an den Bandscheiben zu hoch ist.

Beim Auftreten eines Bandscheibenvorfalls kann in den meisten Fällen zuallererst eine nichtoperative Behandlung eingeleitet werden, die dann in den meisten Fällen auch zu einem Abklingen der Beschwerden in einigen Wochen bis Monaten führt. In allen anderen Fällen, die durch eine Operation effektiver behandelt werden, können wir unsere Patienten an erfahrene Wirbelsäulenchirurgen weiterleiten.

Kniegelenksverschleiß

Das Kniegelenk ist, wie alle Gelenke des Körpers, innen mit einer Knorpelschicht ausgestattet. Den Abbau oder Verlust dieser Knorpelschicht nennt man Kniegelenksarthrose. Von der Gonarthrose sind alle Menschen im hohen Alter betroffen. Nach einem Unfall, durch Übergewicht oder bestimmte einseitige Belastungen der Kniegelenke kann es zu verfrühter Arthrose kommen.

Bei Patienten, die an einer symptomatischen Kniegelenksarthrose leiden, ergeben sich viele Möglichkeiten zur Behandlung, zum Beispiel: Versorgung mit Schuheinlagen und Orthesen, Behandlung mit natürlichen Mitteln, Akupunktur, Magnetfeldbehandlungen, Physiotherapie und physikalische Anwendungen, Spritzenbehandlungen mit Cortison oder Hyaluronsäure u.v.m. Bei fortgeschrittener Arthrose und entsprechendem Leidensdruck sollte auch an die Möglichkeit einer Operation mit Implantation eines künstlichen Kniegelenkes gedacht werden. Sollte es soweit sein, können wir unseren Patienten Kliniken in Berlin mit empfehlen, die sich auf dem Gebiet der Knieendoprothetik spezialisiert haben.

Meniskusriss

Das Kniegelenk hat zwei halbmondförmige knorpelige Scheiben, die Menisken, die eine Funktion bei der Bewegung des Kniegelenkes und Verteilung von Zug- und Druckkräften haben. Die Menisken können bei Verschleiß oder durch einen Unfall reißen. Je nach Art des Meniskusrisses und den Beschwerden die dadurch entstehen, können konservative Behandlungswege versucht werden. Vielfach wird es bei diesem Leiden allerdings nötig sein eine kleine Operation am Kniegelenk zu machen. Bei einer Kniespiegelung kann der abgerissene Meniskusanteil entfernt werden oder bei Abriss an der Basis wieder angenäht werden.

Kreuzbandriss

Das Kniegelenk hat ein vorderes und ein hinteres Kreuzband. Verletzungen des vorderen Kreuzbandes sind weit häufiger als Risse des hinteren Kreuzbandes.

Bei einem Riss des hinteren Kreuzbandes erfolgt zunächst eine nicht operative Behandlung in Form einer speziellen Physiotherapie und Muskelaufbau im Oberschenkel zur Stabilisierung des Kniegelenkes. Auf diese Weise kann in der Regel eine gute Stabilität und Beschwerdefreiheit am Knie erreicht werden. Nur bei ausbleibendem Erfolg erfolgt ein operativer Ersatz des hinteren Kreuzbandes.

Bei einem Riss des vorderen Kreuzbandes kann im Prinzip genauso vorgegangen werden, allerdings ist hier zusammen mit dem Patienten genau abzuwägen, ob nicht ein primär operativer Behandlungsweg besser ist. Faktoren die bei der Entscheidung eine Rolle spielen sind: Alter des Patienten, Grad der Vorschäden am Knie, Begleiterkrankungen, sportliche Aktivitäten und berufliche Belastung.

Hüftgelenksverschleiß

Synonym:
Hüftgelenksarthrose, Coxarthrose

Das Hüftgelenk besteht aus einer Gelenkpfanne und Hüftkopf und ist, wie alle Gelenke des Körpers, innen mit einer Knorpelschicht ausgestattet. Den Abbau oder Verlust dieser Knorpelschicht nennt man Hüftgelenksarthrose. Von der Coxarthrose sind alle Menschen im hohen Alter betroffen. Nach einem Unfall, durch Übergewicht oder bestimmte einseitige Belastungen der Hüften kann es zu verfrühter Arthrose kommen.

Bei Patienten, die an einer symptomatischen Hüftgelenksarthrose leiden, ergeben sich viele Möglichkeiten zur Behandlung, zum Beispiel: Versorgung mit Schuheinlagen und Orthesen, Behandlung mit natürlichen Mitteln, Akupunktur, Magnetfeldbehandlungen, Physiotherapie und physikalische Anwendungen, Spritzenbehandlungen mit Cortison oder Hyaluronsäure u.v.m.

Bei fortgeschrittener Arthrose und entsprechendem Leidensdruck sollte auch an die Möglichkeit einer Operation mit Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes gedacht werden. Sollte es soweit sein, können wir unseren Patienten Kliniken in Berlin mit empfehlen, die sich auf dem Gebiet der Hüftendoprothetik spezialisiert haben.

Tennisellenbogen / Golferellenbogen

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Impingement-Syndrom der Schulter / Bursitis subacromialis

Beim sog. subacromialen Impingement-Syndrom der Schulter handelt es sich um eine Einklemmung der Weichteile/Muskeln unter dem Schulterdach, häufig findet sich ebenfalls eine Entzündung des Schleimbeutels unter dem Schulterdach

Hallux valgus

Beim Hallux valgus handelt es sich um eine Fehlstellung der Großzehe.

Karpaltunnelsyndrom

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Sulcus ulnaris Syndrom

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Osteoporose / Knochenschwund

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Häufige Verletzungen

Radiusfraktur / Handgelenksbruch

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Radiushalsfraktur / Speichenhalsbruch

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Sprunggelenksbruch

Brüche des oberen Sprunggelenkes sind relativ häufig. Die Vorkommen wird mit 174 auf 100.000 bei Erwachsenen angegeben. Die Behandlung erfolgt anhand der Einteilung des Bruches in Abhängigkeit von der Bruchhöhe am Wadenbein (Spitze, mittlerer Abschnitt in Höhe des oberen Sprunggelenkes, darüber oder kniegelenksnah) und ebnfalls abhängig davon, ob auch der Innenknöchel oder die Hinterkante am Schienbein zum Sprunggelenk betroffen sind.

Bei konservativer / nicht operativer Behandlung erfolgt bei einfachen Brüchen an der Wadenbeinspitze eine Ruhigstellung des Gelenkes mit einer einfachen Schiene und Entlastung an Unteramgehstützen, bei Kindern und in bestimmten anderen Fällen kann eine Ruhigstellung des Unterschenkels im Cast (früher im Gips) oder auch in einem speziellen orthopädischen Schuh. Der Patient muss das Bein an Unteramgehstützen entlasten. Die Behadnlung erfolgt über 6 Wochen.

Nicht selten müssen Sprunggelenksbrüche allerdings operiert werden. Wir überweisen die Patienten hierzu an Kliniken, die große Erfahrung in diesem Bereich haben. Die Nachbehandlung erfolgt wieder in der Praxis. Es erfolgen Wundkontrollen und Heilkontrollen mittels Röntgen. Die Patienten erhalten alle nötigen Rezepte und es wird ein Plan aufgestellt, wie die Belastung nach der Operation zu steigern ist. Ebenfalls erfolgt regelmäßge Krankengymnastik und bei Bedarf weitere physikalische Anwendungen.

Wirbelkörperbruch

Wirbelkörperbrüche können nach Unfällen entstehen oder bei geringer Knochendichte auch spontan.

Bei Wirbelkörperbrüchen muss eine genaue Diagnostik erfolgen, dies geschieht durch eine Röntgenaufnahme und in der Regel durch weiterführende 3D Diagnostik mittels CT oder MRT. Im nächsten Schritt muss eingeschätzt werden, ob es sich um einen stabilen Bruch handelt der konservativ behandelt werden kann oder, ob eine Operation notwendig ist.

Schenkelhalsbruch

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Rippenbruch

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Sprunggelenksdistorsion

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Kindliche Brüche

In Deutschland finden jährlich etwa 197.000 stationäre Behandlungen von Kindern nach Unfällen.

Etwa die Hälfte aller Jungen und ein Drittel der Mädchen erleiden einen Knochenbruch im Kindesalter. Neben Knochenbrüchen sind bei Kindern Verbrennungen und Verbrühungen zu beachten. Bei der Hälfte der stationär behandelten Patientine in Brandverletztenzentren handelt es sich um Kinder.

Häufige Knochenbrüche im Kindesalter:

Claviculafrakturen / Bruch des Schlüsselbeins: 15 % der Frakturen im Kindesalter, neben dem offensichtlichen Bruch des Schlüsselbeins muss auch an die sogenannte bannana-peal-injury gedacht werden, dabei bleibt das Periost/Knochenhaut vor Ort stehen und der Knochen verschiebt sich. Diese Verletzung wird in der Regel operiert, wenn es sich um einen offenen Bruch handelt, die Verschiebung sehr stark ist und/oder Begleitverletzungen vorliegen. Die Mehrzahl der Schlüsselbeinbrüche kann allerdings einfach durch einen sog. Gilchristverband oder Rücksackverband behandelt werden.

Supracondyläre Humerusfrakturen / Ellenbogenbruch: Bei diesen Brüchen bedarf es etwas Erfahrung, um Einzuschätzen ob eine konservative Behandlung im Oberarmgips oder Blunt-Schlinge erfolgen kann oder ob besser eine operative Stabilisierung erfolgen sollte. Die Diagnose erfolgt durch einr Röntgenuntersuchung das Ellenbogens in 2 Ebenen. Abhängig vom Verschiebegrad des Bruches und Drehfehler kann eine konservative oder operative Behandlung eingeleitet werden.

Fraktur des Condylus radialis am Ellenbogen: Dieser Bruch wird häufig übersehen, insbesondere im initialen Röntgen nach dem Unfall kann ein nicht verschobener Bruch übersehen werden. Aus diesem Grund sollte bei Verdacht auf eine solche Verletzung eine Röntgenkontrolle bei dem Kind nach 7 Tagen erfolgen um die mögliche Dislokation/Verschiebung zu erkennen. Bei Vorliegen eines solchen Bruches wird in etwa ab einer Verschiebung des Bruchfragmentes von 2 mm zur Operation geraten.

Monteggia Verletzung:...........

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Schädel-Hirn-Trauma, Gehirnerschütterung

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Schleudertrauma / HWS-Distorsion

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